Du möchtest Deinen Hund zeichnen? So gelingt das Bild mit Wau-Effekt
Du möchtest Deinen Hund zeichnen, doch Dein Urgroßvater war nicht Franz Marc und mit Pablo Picasso bist Du schon gar nicht verwandt? Keine Sorge! Selbst die Großen haben klein angefangen und wenn Talent auch nicht schadet, ist es mit ein bisschen Übung und der richtigen Anleitung gar nicht so schwer, einen Hund zu zeichnen. Taste Dich Schritt für Schritt heran ganz nach dem Motto: „Was man nicht kann, kann man lernen!“
Mit dieser einfachen Anleitung lernst Du, Deinen Hund zu zeichnen – Wau-Effekt garantiert!
Materialien, die Du brauchst um einen Hund zu zeichnen:
- Bleistift der Stärke H3, HB oder B5 oder einen
- Druckbleistift
- Radiergummi
- Anspitzer
- Zeichenblock DIN A3 oder DIN A4
Hund als Modell beim Zeichnen: Die Auswahl der Vorlage
Natürlich kannst Du auch gleich mit Tusche oder Aquarell loslegen. Für den Anfang empfiehlt es sich aber immer, eine Skizze mit Bleistift zu zeichnen. Das hat gegenüber Tusche, Aquarell oder Buntstift den Vorteil, dass Du kleine Fehler einfach ausradieren kannst.
Ganz wichtig auch: die Vorlage.
Denn wenn Dein Hund nicht zur Muse gemacht ist und während Deiner künstlerischen Tätigkeit alles andere interessanter findet, als still Modell zu stehen, wird es schwierig, ihn detailgetreu einzufangen. Deswegen ist es am besten, wenn Du ein Foto als Vorlage auswählst.
Was eine gute Vorlage ausmacht
- Je mehr Details auf Deiner Vorlage erkennbar sind, desto leichter wird das Zeichnen.
- Besonders Augen, Schnauze und Maul sollten gut zu sehen sein.
- Der Kontrast zwischen hell und dunkel auf dem Bild sollte stark genug ausgeprägt sein, auch das macht Dir das Zeichnen leichter.
Von der Skizze zum Bild – Die Anleitung
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Zeichnung mit Farbe gefällig? So wird Dein Hund bunt
Wenn Dir eine Zeichnung mit Bleistift nicht reicht, kannst Du nach der groben Skizze mit Buntstift oder Tusche weiterarbeiten. Auch mit Aquarellfarben kannst Du ein wunderschönes Bild Deines Hundes malen! Zunächst geht es an die Grundierung. Wähle einen Farbton, welcher der Fellfarbe Deines Vierbeiners am nächsten kommt. Im Anschluss zeichnest Du Haar für Haar nach. Die Grundfläche einfach auszumalen würde optisch nicht viel her machen, deswegen heißt auch hier: Geduld ist der Weg zum Ziel! Nun geht es an die Kontraste: Schatten und dunkle Flächen zeichnest Du mit einem dunkleren Ton, Akzente und Lichteinfall mit einem helleren.
Wenn Du Deine Hundeskizze mit Tusche oder Aquarell kolorieren möchtest, kannst Du die Bleifstiftlinien im Anschluss mit dem Radierer entfernen oder Du fertigst die ersten Schritte der Zeichnung mit einem wasserlöslichen Buntstift an.
Nur Geduld – Wer seinen Hund zeichnet, braucht Zeit
Wusstest Du, dass selbst die Profis gut 24 Stunden brauchen (mindestens!) um eine detailgetreue Zeichnung eines Hundes anzufertigen? Und selbst die Zeichnung eines wahren Könners erst mal nach nichts aussieht, bis sie dann im künstlerischen Prozess zum Leben erwacht und wirklich ansehnlich wird? Also, sei geduldig mit Dir – so wie mit Deiner Fellnase.
Mit reichlich Übung klappt es dann auch mit der perfekten Hundezeichnung!
Und wenn es, trotz guter Vorlage, der richtigen Anleitung und der perfekten Ausstattung nicht klappen will: Mach Dir nichts draus. Auch abstrakte Kunst ist schließlich Kunst!
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FAZIT:
Ein gutes Auge, die richtige Ausstattung und eine optimale Vorlage sind die besten Voraussetzungen, um einen Hund zu zeichnen. Übung macht hier den Meister oder die Meisterin! Taste Dich Schritt für Schritt ans Zeichnen Deines Hundes heran und sei nicht zu streng mit Dir. Genau wie bei einem Welpen gilt hier: Geduld, Zeit und viel Lob (ja, Du darfst Dich für jeden kleinen Erfolg ausgiebig loben!) führen zum Ziel. Und auf dem Weg dorthin vergiss das Wichtigste nicht: Ganz viel Spaß!